Die Faszination fürs Schwingen wurde mir schon früh vermittelt. In unserer Familie hat dieser Sport eine lange Tradition: Mein Vater und mein Onkel waren beide Kranzschwinger. Mit acht Jahren fand ich gemeinsam mit meinem Bruder Ivan den Weg ins Sägemehl. Seitdem teilen wir die Begeisterung für diesen einzigartigen Sport.
Besonders geprägt hat mich die Geschichte meines Grossonkels Beat Thöni, der 1960 beim Brünigschwinget im Schlussgang verunglückte und seither querschnittsgelähmt war. Trotz seines schweren Schicksals verlor er nie seinen Humor und seine Lebensfreude – Eigenschaften, die ihn bis zu seinem Tod auszeichneten und mich tief beeindruckten.
Was zunächst als Plausch begann, entwickelte sich zu meiner grössten Leidenschaft. Mit dem Übertritt zu den Aktivschwingern kam der Ehrgeiz: mehr Training, mehr Disziplin und die ersten Erfolge.
Heute investiere ich viel Zeit und Energie in den Schwingsport. Ich trainiere intensiv, verfolge klare Ziele und arbeite kontinuierlich daran, mich stetig weiterzuentwickeln – sportlich wie persönlich. Mir ist bewusst, dass Erfolge nicht ohne Rückschläge entstehen. Aus ihnen ziehe ich wertvolle Lehren und nutze sie gezielt für meine Weiterentwicklung.
Parallel zum Sport habe ich eine Lehre als Zeichner im Ingenieurbüro Pulver abgeschlossen, in dem ich bis heute tätig bin. Dabei kann ich jederzeit auf die Unterstützung meines Arbeitgebers für meine sportliche Karriere zählen. Seit Herbst 2023 absolviere ich zudem ein Studium zum Techniker HF Bauplanung. Damit schaffe ich mir eine solide berufliche Zukunft und verfolge das Ziel, sportliche Ambitionen und berufliche Weiterentwicklung nachhaltig miteinander zu verbinden.